Tech Notes
Wissensstand 28.09.2026
Struktur: Reifenwissen steht gesammelt im Abschnitt Reifen A–Z. Additive stehen gesammelt unter Additive A–Z. Prozessdaten wie Einwirkzeit, Schmierbreite, Trocknen und Vakuum stehen unter Reifenbehandlung. Die Berechnung des Setup Beraters ist separat und vollständig dokumentiert. Praxiswerte für US-Asphalt stehen gesammelt unter Asphalt; mechanische Setupwerte gibt es ausschließlich dort.
1. Setup Berater – Zweck und vollständige Logik
Der Setup Berater verbindet Untergrund, Grip Niveau, Fahrverhalten bzw. Planungsziel, Frontreifen, Hinterreifen und Additiv. Er arbeitet zweistufig: zuerst harte Ausschlussregeln, danach Bewertung der verbleibenden Kombinationen. Nicht belastbar bewertbare Kombinationen sollen nicht durch eine hohe Punktzahl „schön gerechnet“ werden.
Warum keine erfundene Shore-Umrechnung? Manche Hersteller beschreiben Reifen mit Farben, „Soft/Medium“ oder einem Grip-Charakter. Das sind zunächst Namen oder relative Angaben innerhalb einer Produktreihe. Ohne dokumentierte Messwerte bedeutet „Soft“ nicht automatisch 30 Shore und „Magenta“ nicht bei jeder Marke dieselbe Härte. Der Berater darf daraus deshalb keine Zahl ableiten oder einen rechnerischen Abstand zu einem anderen Reifen bilden.
Was geht trotzdem? Ein konkret dokumentierter Reifen kann über seine Einsatzbeschreibung berücksichtigt werden, etwa die im Datensatz hinterlegten MobGums-Kombinationen. Fehlen sowohl eine belastbare numerische Reihe als auch solche konkreten Angaben, ist keine berechnete Empfehlung möglich. Das betrifft hier insbesondere unzureichend dokumentierte CRC-/GP-Speed-Zuordnungen. Hohlkammerreifen werden wegen ihrer anderen Bauweise separat geführt und nicht auf die Moosgummi-Skala gesetzt. Auch gleiche Shore-Zahlen verschiedener Compounds garantieren nicht denselben Grip.
Die drei Modi
| Modus | Eingabe | Wofür | Materialbasis |
| An der Strecke |
Aktueller Untergrund · aktueller Grip · reales Fahrverhalten |
Beste Baseline für den Ist-Zustand und danach gezielte Korrektur. |
Alle Reifen und Additive, die in der Datenbasis belastbar bewertet werden können. |
| In meiner Tasche |
Aktueller Untergrund · aktueller Grip · reales Fahrverhalten · eigener Bestand |
Gleiche Logik wie „An der Strecke“, aber ausschließlich mit dem tatsächlich vorhandenen Material. |
Nur manuell ausgewählte Frontreifen, Hinterreifen und Additive. |
| Vorher planen |
Zu erwartender Untergrund · erwarteter Grip · Planungsziel |
Ein Grund Setup und mögliche Alternativen für die Vorbereitung eines zukünftigen Rennens oder einer bekannten Strecke. |
Gesamte belastbar bewertbare Datenbasis. |
Planungsziele bei „Vorher planen“
- Neutral
- Ausgewogene Baseline für den ersten Trainingslauf.
- Mehr Lenkreserve
- Bewusst etwas lenkfreudiger vorbereiten.
- Mehr Stabilitätsreserve
- Bewusst ruhiger und sicherer vorbereiten.
Harte Filter vor der Bewertung
- Ein Reifen muss für die jeweilige Achse zulässig sein: Front, Rear oder beide.
- Front- und Hinterreifen müssen zum gewählten Untergrund passen.
- Contact Hex: nur hinten und nur bei aktivierter Auswahl „Contact Hex hinten verwenden“. Die Aufnahme ist ein harter Filter für Baseline, Alternativen und nächsten Lauf.
- Das Additiv muss zum gewählten Untergrund passen.
- Im Modus In meiner Tasche werden ausschließlich die ausgewählten Reifen und Additive berücksichtigt.
- Hohlkammerreifen werden nicht in eine Moosgummi-/Shore-Logik umgerechnet.
- Fehlt eine belastbare Kombination, soll der Berater keine Empfehlung erzwingen.
Contact Hex im Setup Berater
Die sechs separat gelisteten Hex-Varianten werden als Moosgummi erfasst. Hex ist eine Radaufnahme und kein eigener Grip-Compound. Deshalb entsteht durch Hex kein Punktebonus. Identischer Compound und identische Shore-Härte verwenden dieselbe Bewertung wie bei Contact ohne Hex. Für T-Foam 32 und 35 werden die vorhandenen Contact-Profile übernommen. USA Spec Purple 38 (JT3-38USR) wird auf das Profil des US-GT12-Spec-Foams gelegt, weil der Artikel genau ein solcher Spec-Foam mit purple Stripe ist; damit gilt für ihn die Asphaltfreigabe und nicht die Carpet-Einordnung. Für T-Foam 30 und K-Foam 30 fehlt ein eigenes Profil; dort gilt dieselbe vorläufige härtebasierte Einordnung wie bei normalen Reifen ohne spezifisches Profil. K-Foam 30 wird nicht mit K-Foam 35 gleichgesetzt. Hex, Stiff und V2 erzeugen weder Bonus noch Abzug. Die Untergrundfreigabe und Evidenz folgen dem jeweiligen Profil. Im Taschenmodus zählen nur ausgewählte kompatible Reifen. Bestehende Contact-Bestände werden nicht automatisch umbenannt.
Eignung: Berechnung 0–100 Punkte
Eignung = Untergrund + Grip + Balance + Additiv + Kombination + Evidenz
| Kriterium | Berechnung | Sinn |
| Untergrund · 25 |
Exakt dokumentierter Untergrund = 25 Punkte je Reifen. „Carpet allgemein“ auf einer konkreten Teppichstrecke = 21. Front und Rear werden gemittelt. |
Belohnt Reifen, deren Einsatzbereich wirklich zur Oberfläche passt. |
| Grip · 20 |
Liegt das gewählte Grip Niveau innerhalb des hinterlegten Arbeitsbereichs: 20 Punkte. Außerhalb: je Grip Stufe Abstand −5 Punkte, mindestens 0. Front und Rear werden gemittelt. |
Verhindert, dass ein Low Grip Reifen bei sehr hohem Grip allein wegen anderer Eigenschaften gewinnt. |
| Balance · 20 |
Je Achse max. 10 Punkte. Abstand zum Zielwert: 0 → 10, 1 → 8, 2 → 5, 3 → 2, größer → 0. |
Übersetzt „mehr Lenkung“, „ruhiger“, „mehr Rear Grip“ usw. in eine Front-/Rear-Priorität. |
| Additiv · 15 |
Exakter Untergrund = 12 Punkte; allgemeine Teppichfreigabe = 10; für eine dokumentierte Reifen-/Strecken-Kombination ausdrücklich bevorzugtes Additiv = 15. |
Bewertet nicht nur den Reifen, sondern ob das Additiv zur Oberfläche und bekannten Paarung passt. |
| Kombination · 10 |
Dokumentierte Front-/Rear-Paarung = 10; gleiche Marke ohne dokumentierte Paarung = 6; sonst = 3. |
Verhindert, dass zufällige mathematische Mischkombinationen automatisch gleichwertig mit bekannten Setups erscheinen. |
| Evidenz · 10 |
Mittelwert aus Evidenzwert Frontreifen + Hinterreifen + Additiv. ≥ 0,90 = hoch / 10 Punkte; ≥ 0,80 = mittel / 8; darunter = begrenzt / 6. |
Gewichtet die Quellenlage, nicht die Fahrleistung. |
Evidenz bedeutet: Wie belastbar ist die Empfehlung belegt? Hoch steht für Herstellerangaben, Factory-Fahrer, konkrete Setup-Sheets oder sehr belastbare übereinstimmende Daten. Mittel bedeutet gute, aber weniger direkte Daten. Begrenzt bedeutet dünnere, historische oder nur teilweise bestätigte Daten. Eine hohe Evidenz ist keine Garantie für das schnellste Setup.
Bekannte Paarungen mit Bonus
| Untergrund | Vorne | Hinten | Bevorzugte Additive |
| ETS Carpet | Hot Race Red Dot | Hot Race Red Dot | Speedtech Foam Liquid · CS High Grip · H-Speed HSPT003 |
| Lindau | Hot Race Hagberg Edition | Hot Race Hagberg Edition | Spider Grip Blue |
| Primafelt | Hot Race Red Dot | Hot Race Red Dot | Spider Grip Blue |
| CRC Black | Hot Race Hagberg Edition | Hot Race Hagberg Edition | SXT 3.0 |
| Carpet allgemein | ULTI X Hard 40 Shore | ULTI X Medium 35 Shore | kein Additivbonus hinterlegt |
| Carpet allgemein | MobGums Magenta | MobGums Pink | kein Additivbonus hinterlegt |
| Asphalt Outdoor | GT12 Spec US · purple/blue Stripe | GT12 Spec US · purple/blue Stripe | Mighty Gripper V3 Yellow |
Gezielte Alternativen
Nach der besten Baseline sucht der Berater zwei unterschiedliche Richtungen: mehr Lenkung / Rotation und mehr Stabilität / Rear Grip. Eine Alternative muss sich vom Basissetup unterscheiden und darf höchstens 22 Eignungspunkte unter der Baseline liegen. Bei ähnlichen Ergebnissen wird ein wirklich anderer Ansatz gegenüber einer minimalen Ein-Reifen-Variation bevorzugt.
Nach dem ersten Lauf → nächster Lauf
Die Rückmeldung zum Fahrverhalten verändert die Zielbalance. Die Handlungsempfehlung folgt dem Prinzip eine Änderung pro Lauf: zuerst Reifenbehandlung bzw. Additiv, danach Reifen/Compound, mechanische Änderungen erst anschließend. So bleibt nachvollziehbar, welche Änderung tatsächlich gewirkt hat.
2. Reifen – gesamte Datenbasis A–Z
Wichtig: Shore, Grad, Farbcodes und qualitative Grip Reihen sind nicht automatisch miteinander vergleichbar. Wo keine belastbare Umrechnung existiert, wird keine erfunden.
Einheitsreifen / feste Spezifikationen
| Klasse | Vorne | Hinten | Hinweis |
| Contact LMP12 Control Tyre · JTCF/JTCR | 32 Shore | 30 Shore | LMP12-Kontrollreifen; Härte fest. |
| Contact Atom · JGCF/JGCR | 40 Shore | 37 Shore | Atom-Kontrollreifen; nicht mit JMCF/JMCR gleichsetzen. |
| Contact SupaStox / SS · JMCF/JMCR | 40 Shore | 37 Shore | Ältere SupaStox-/GT-Ausführung; gleiche Shore-Werte, aber eigene Artikelnummern. |
| Schumacher Atom | 40 Shore | 37 Shore | Contact-Fertigung; Atom-Artikel JGCF/JGCR. |
| ULTI Blue Stripe | 30 Shore | 30 Shore | Feste Spezifikation. |
Contact
| Linie | Vorne | Hinten |
| Standard | 30 · 32 · 35 · 37 · 40 · 42 Shore |
| Supastox | 42 · 45 · 47 · 50 Shore | 32 · 35 · 37 · 40 Shore |
Standard JT2: Reifendurchmesser vorne 44 mm, hinten 46 mm. Stiff Rims JT4: vorne 41,5 mm. Die Hex-Hinterreifen stehen im eigenen Eintrag Contact Hex. „Stiff Rims“ ist bei Contact ein offizieller Produktname. Supastox ist eine reguläre Onroad-/Pan-Car-Linie. Supastox ATOM: vorne 42 Sh Q-Foam (JG42FQ), hinten 35 Sh Q-Foam (JG35RQ). Donuts 37–50 Shore sind Oval-/BRCA-spezifisch und nicht Teil des Beraters. A- und K-Foam tragen teilweise Farbnamen.
Sonderfall: USA Spec Purple mit 38 Shore vorne/hinten ist bestätigt, steht aber außerhalb der regulären Härteliste.
Contact Hex
Gibt es nur für Felgen hinten. Benötigt wird eine passende Hex-Hinterachse bzw. Radaufnahme.
| Variante / Artikel | Härte | Lieferdurchmesser / Felge |
|---|
| T-Foam Stiff · JT4-35RT | 35 Shore | 42,5 mm · steifere Felge |
| T-Foam V2 · JT3-35RT | 35 Shore | 46 mm · V2: Felge 2 mm breiter; ältere Ausführung anhand Verpackung prüfen |
| T-Foam · JT3-32RT | 32 Shore | 46 mm |
| T-Foam · JT3-30RT | 30 Shore | 46 mm |
| K-Foam · JT3-30RK | 30 Shore | 46 mm |
„Stiff“ bezeichnet eine steifere Felge. Zum Schleifen wird ein passender Hex-Adapter benötigt, z. B. Contact J016. JT3-35RT V2 hat laut Hersteller seit Januar 2026 eine insgesamt 2 mm breitere Felge – 1 mm je Seite – und soll dadurch mehr Hinterachsgrip erzeugen. Ohne Anpassung wird das Fahrzeug damit insgesamt 2 mm breiter. Falls erforderlich, deshalb die Distanzscheiben der Hinterachse um 1 mm je Seite reduzieren und die zulässige Gesamtbreite kontrollieren. Die Artikelnummer blieb unverändert; Verpackung bzw. Ausführung prüfen.
CRC
Pro-Cut / T-Foam auf HR-38-Felge. Keine Shore-Zahlen. Belastbar dokumentiert ist nur die Reihenfolge Grey → Magenta → Purple/Black von weich nach fest. Pink, Chrome, Blue und Green haben keine sicher dokumentierte Position.
eXcelerate R12 (Hohlkammer)
Artikel XCE-3025.2. Kein Härtesystem, kein Shore-Äquivalent zu Moosgummi. Das V-Profil ist gerichtet: Die Spitze des V muss in Fahrtrichtung nach vorne zeigen.
GP-Speed
HF28 · HF30 · 36. Dünne Datenlage; daraus ergibt sich keine belastbare durchgehende Härtereihe.
Gravity RC (Hohlkammer)
Hohlkammerreifen ohne Insert. Luftspalt statt Moosgummi, anderer Grip Mechanismus, kein Härtesystem und kein Shore-Äquivalent. Grip wird über Additiv und Luftspalt-Geometrie beeinflusst. Die Moosgummi-Regeln des Setup Beraters gelten hier nicht.
Hot Race
| Mischung | Skala | Charakter |
| Standard | Vorne 30 · 32 · 35 · 37 · 40 Shore Hinten 30 · 32 · 35 · 37 Shore | Allround; Standardfelge. |
| T-Foam | keine Shore-Skala | Eigener Low/Medium Grip Compound. |
| Hagberg Edition | keine Shore-Skala | Mehr Grip und weniger Verschleiß als Standard; neutraler/allroundiger Charakter. |
| Hagberg Red Dot Special | keine Shore-Skala | High Grip Variante, besonders für ETS-/EOS-artigen Teppich und lange Finals. |
T-Foam, Hagberg Edition und Red Dot sind eigenständige Compounds und keine Fortsetzung der Standard-Härteliste. T-Foam wird auf Standardfelge als 006-0081 vorne / 006-0082 hinten und zusätzlich auf Soft-Felge als 006-0091 vorne / 006-0092 hinten geführt. Die Soft-Felge ist für T-Foam entwickelt; für Hagberg und Red Dot ist sie nicht belegt. „Stiff“ ist bei Hot Race kein offizieller Produktname.
Kawada
L-Rubber: 25 · 30 · 35 Grad. Grad ist nicht Shore. Die Zahlen sehen ähnlich aus, sind aber nicht direkt mit Shore-Werten anderer Marken vergleichbar.
Matrix
Aktive 1/12-Liste: 25 · 30 · 32 · 35 · 37 · 40 Shore.
Farbcode: 25 Platinum · 30 Pink · 32 Magenta · 35 Double Pink · 37 Team Pink · 40 Team Purple. Für 42 und 45 Shore ist bei 1/12 kein Produkt belegt.
MobGums
Kein gemeinsames Shore-System. Die Farben sind unterschiedliche Compounds. Der Setup Berater arbeitet deshalb mit Grip Charakter, nicht mit einer erfundenen Shore-Umrechnung.
Vorne
| Compound | Charakter | Einsatz |
| Brown | extrem viel Grip | extrem viel Lenkung, Spezialist |
| Silver | sehr viel Grip | Maximum Steering |
| Green | viel Grip | wenig bis mittlerer Streckengrip |
| Magenta | mittel | Allround, neutraler Ausgangspunkt |
| Pink | High Grip Spezialist | sehr viel Streckengrip |
| White | speziell | ETS-Teppich; außerhalb der linearen Reihenfolge |
Hinten
| Compound | Charakter | Einsatz |
| Brown | sehr hoher mechanischer Grip | glatter/rutschiger bzw. öliger Teppich |
| Green | hoher Grip | wenig/mittlerer Streckengrip |
| Pink | Allround | Standard-Hinterreifen |
| Silver | weniger aggressiv | viel Streckengrip |
| White | speziell | ETS-Teppich; außerhalb der linearen Reihenfolge |
Neutraler Nullpunkt: Magenta vorne + Pink hinten. Mehr Lenkung: Magenta → Silver → Brown. Mehr Rear Grip: Pink → Green/Brown. Viel Streckengrip hinten: Pink → Silver. White ist ein teppichspezifischer ETS-Fall und bleibt außerhalb der Reihenfolge.
RCK
32 Shore. Bewusst reduziertes Einsteiger-Sortiment; eine Härte.
Schumacher
Härteliste: 25 · 28 · 30 · 32 · 35 · 37 · 38 · 40 · 42 · 45 Shore. Feinste numerische Abstufung dieser Übersicht. Fertigung durch Contact. Atom: 40 Shore vorne / 37 Shore hinten.
Team Corally
Attack: 30 · 32 · 35 Shore. Farbzuordnung identisch mit Matrix: 30 Pink · 32 Magenta · 35 Double Pink.
ULTI
| Serie | 1/12-Liste |
| X | 25 · 30 · 35 · 40 Shore |
| G | 30 · 35 · 40 Shore |
| J | 30 · 35 · 40 Shore |
| Z | 28 Shore laut Herstellerchart; App-Altdaten: 25 Shore (ungeklärt) |
| Blue Stripe | 30 vorne · 30 hinten Shore |
Im aktuellen 1/12-Datensatz werden X, G, J, Z und Blue Stripe geführt. Andere ULTI-Serien werden nicht in die 1/12-Auswahl übernommen, solange sie nicht für diesen Datensatz bestätigt sind.
Chunking und Fuzzing: Was ist der Unterschied?
Chunking – ausgebrochene Reifenstücke: Im Moosgummi fehlen sichtbare Stücke, häufig an der Außenkante. Das ist eine Beschädigung, keine Bezeichnung für Überhitzung. Anstöße und hohe Belastung der Reifenkante können Ausbrüche begünstigen. Zuerst Reifen, Verklebung, Kanten und Laufbild prüfen. Ein härterer Reifen kann bei bestätigter Überlastung helfen, ist aber keine allgemeine Lösung für jeden Ausbruch.
Fuzzing – aufgesammelte Teppichfasern: An der klebrigen Lauffläche haften Teppichfusseln, Fasern und Schmutz; es entsteht ein Belag. Gemeint ist hier nicht einfach ein Ausfransen des Moosgummis. Reifenmischung und Streckenbelag einschließlich Rückständen anderer Reifen beeinflussen das Auftreten. Reifen nach dem Lauf ansehen und Reinigung sowie Additivprozess prüfen. Bei erneutem Belag einen passenden anderen Compound testen; je nach Reifenfamilie kann auch eine weichere Mischung helfen. Es gibt keine belegte allgemeine Rangliste, welche heutige Marke am wenigsten Fuzzing zeigt.
Wann Härte, wann Marke/Compound wechseln?
| Symptom | Diagnose | Richtung |
| Chunking: Stücke brechen aus | Anstoß, Kantenbelastung oder Überlastung prüfen | Schaden und Ursache prüfen; nur bei bestätigter Überlastung härter testen |
| Traction Roll | zu viel Grip | härter, nicht mehr Additiv |
| Streckengrip steigt | zu weich für neuen Grip | härter |
| Neuer Teppich | weniger Grip | weicher |
| Kühle Halle | Compound wird härter | weicher |
| Untersteuern | zu wenig Grip vorne | vorne weicher / mehr Front Grip |
| Übersteuern | zu wenig Grip hinten | hinten weicher / mehr Rear Grip |
| Endurance statt Sprint | Konsistenz vor Spitzengrip | härter |
| Fuzzing: Fasern haften am Reifen | Klebrige Lauffläche sammelt Belag | Belag und Additivprozess prüfen; gegebenenfalls Compound oder Härte testen |
| Mit Additiv schwammig | Additiv/Compound passt nicht | Marke/Compound oder Additiv ändern |
Strategie A: eine Stufe innerhalb derselben Marke/Serie ändern. Strategie B: Marke oder Compound wechseln, wenn die Skala ausgereizt ist oder das Problem qualitativ ist. Strategie C: beides gleichzeitig nur bei Zeitdruck; für saubere Tests möglichst vermeiden.
3. Additive – Produkte A–Z
| Produkt | Untergrund / Rolle | Setup Berater |
| CS High Grip | ETS / Carpet allgemein; mildere ETS-Alternative. | ETS-kompatibel; Evidenzwert 0,90. |
| H-Speed HSPT003 | ETS / Carpet allgemein; Hagberg-Startoption. | ETS-kompatibel; Evidenzwert 0,90. |
| Mighty Gripper V3 Orange | Asphalt Outdoor. Laut Hersteller stärkster Grip auf Outdoor-Strecken, längste Wirkung je Auftrag und höchste Staubresistenz; Reifenwärmer erhöht den Grip zusätzlich. | Nur Asphalt Outdoor, weil der Hersteller ausdrücklich Outdoor nennt; Stärke 3; Evidenzwert 0,85. |
| Mighty Gripper V3 Yellow | Asphalt · Feldbericht US-GT12. Laut Hersteller für High-Grip-Strecken, dabei geringste Grip Power der Linie und höchster Flow — kein Grip-Aufbau, sondern Kurvengeschwindigkeit. Für Gummi- und Moosgummireifen. | Asphalt Indoor/Outdoor; Stärke 1; Evidenzwert 0,75. |
| MXLR SideBite F-1 | Universalansatz für Teppich; in den Notizen auch Asphalt genannt. | Im aktuellen Berater nur Carpet allgemein; Evidenzwert 0,70. |
| Paragon FXII | Indoor/Outdoor Asphalt. | Asphalt-Alternative; Evidenzwert 0,90. |
| Speedtech Foam Liquid | ETS / Carpet allgemein; aggressiver Grip Aufbau. | Hagberg ETS Startpunkt; Evidenzwert 0,95. |
| Spider Grip Blue | Lindau · Primafelt · Carpet allgemein. | Bevorzugte Option für Lindau/Primafelt; Evidenzwert 0,92. |
| Spider Grip Green | Indoor/Outdoor Asphalt. | Asphalt-Startoption; Evidenzwert 0,92. |
| SXT 3.0 | CRC Black · Carpet allgemein; in Payne-Setups dokumentiert. | Bevorzugte CRC-Option; Evidenzwert 0,92. |
Mighty Gripper V3 · Herstellerübersicht der Farben
Alle sechs Varianten gelten laut Hersteller für Gummi- und Moosgummireifen; Red nennt zusätzlich Tamiya- und Ride-Reifen. Zwei Punkte sind für die Auswahl wichtiger als der Name:
Yellow ist ausdrücklich die schwächste Variante beim Grip und die stärkste beim Flow. Es ist kein Grip-Aufbau für rutschige Strecken, sondern das Gegenteil: eine Option für Strecken, die schon sehr viel Grip haben. Deshalb steht Yellow im Setup Berater mit Stärke 1 und nicht mit 3.
Als Outdoor-Option nennt der Hersteller Orange, nicht Yellow. Der Feldbericht aus Abschnitt 4 fährt trotzdem Yellow. Beide Angaben bleiben so stehen; eine Rangfolge wird daraus nicht gebildet.
Die Spaltenwerte sind Herstellerangaben aus der Farbübersicht zur V3-Linie. Eine eigene Herstellerseite der Marke war nicht auffindbar; die Übersicht wird von Händlern gespiegelt und lag hier als Abbildung vor. Begriffe wie „Flow“ oder „Sustainability“ definiert der Hersteller nicht — sie werden deshalb nicht in eigene Punktwerte umgerechnet.
Die ältere Sammelbezeichnung „SXT 3.0 / Spider Grip“ wird hier getrennt dargestellt, weil der Setup Berater konkrete Produkte und Oberflächen separat bewertet.
4. Asphalt
Empfehlung GT12-21.5 Racing Florida
| Bereich | Wert aus dem Bericht | Einordnung |
| Reifen | purple-stripe Spec-Foam, volle Größe, ungeschliffen ab Verpackung | Größe ist eine Wahl, keine Vorschrift. |
| Additiv hinten | Mighty Gripper V3 Yellow reichlich auf die komplette Lauffläche, 15 min einwirken, danach hart mit Papiertuch abwischen, sofort startklar | Ohne separate Trockenzeit. Herstellerangabe: 3–10 min. Laut Abschnitt 3 hat Yellow die geringste Grip Power und den höchsten Flow — passend zur Absicht, Kurvengeschwindigkeit statt zusätzlichen Grip zu erzeugen. |
| Additiv vorne | nur die inneren 2/3 bis 3/4 der Laufflächenbreite | Der Bericht nennt keine Frontzeit; sie wird nicht aus den Teppichwerten abgeleitet. |
| Bodenfreiheit | 4,0–4,5 mm | Wert aus dem Bericht, kein Vergleich mit einem Reglement in dieser App hinterlegt. |
| Federn | vorne und seitlich etwas straffer als auf Teppich | Qualitativ, ohne Federraten. |
| Mitteldämpfer | Öl 35 wt | US-Weight-Skala, Marke unbekannt; keine belegte Umrechnung nach cSt. |
| Mittelfeder | Associated blau = 12,4 lb/in | Kit 4781: weiß 11,2 · grau 11,8 · blau 12,4 · gelb 13,1 — mittel-straff, nicht die härteste Stufe. |
| Seitliche Tube-Dämpfer | Silikon 10.000 cSt; bei viel Heckgrip 15.000, höchstens 20.000 | Abbruchkriterium: Heck wird beim Einlenken lose — reiner Erfahrungswert, kein Herstellerbeleg. |
| Sender | 10 % Expo · 65 % Dual Rate | Fahrerspezifisch, nicht übertragbar. |
Die Logik dahinter: Der Fahrer baut bewusst mehr Frontgrip auf als nötig und nimmt ihn über weichere Frontfedern und weniger Dual Rate zurück — eine beißende Vorderachse verliert weniger Geschwindigkeit, die Frontreifen halten länger. Entspricht dem Prinzip eine Änderung pro Lauf: erst Grip bereitstellen, dann dosieren.
Tipps und Tricks Alexander Hagberg
| Bereich | Wert aus dem Video |
| Chassis | Carbon |
| Diff | Ball Diff (optional) |
| Gurney Flap | 4:40 |
| Reifen | vorne 44 mm / hinten 45 mm, Hot Race F-Foam Soft |
| Caster & Camber | reduzieren, für weniger Frontgrip |
| Federn vorne | weicher |
| Breite hinten | maximal |
| Seitendämpfer | dicker (Xray 12–15k) |
| Regler (ESC) | Softening einstellen |
| Karosserie | hinten sehr hoch |
| Additiv | Spider Grip Green oder Paragon FX2 |
| Schmieren hinten | über Nacht im Zip-Lock-Beutel, am Renntag 1 Stunde vorher in den Vakuumbehälter |
| Schmieren vorne | 5–10 min |
| Abschmieren vorne/hinten | 5–10 min vor dem Start |
5. Reifenbehandlung – Einwirkzeit, Breite, Trocknen, Vakuum
Hinten: Einwirkzeit auf Teppich
| Grip Niveau | Einwirkzeit hinten |
| Medium | 45 min |
| Medium–High | 40 min |
| High | 35 min |
Aus Ollie Paynes Setup-Sheets: mehr Streckengrip = kürzere Einwirkzeit hinten. Hinten wird die komplette Lauffläche behandelt. Wenn das Heck wegrutscht, kann eine Stufe länger getestet werden. Verfügbare Stufen: 20 · 25 · 30 · 35 · 40 · 45 min.
Vorne: behandelte Breite und Zeit
| Situation | Breite | Zeit |
| Medium Grip | 8 mm innen | 5 min |
| High Grip | 12 mm innen | 9 min |
| Vorne zu aggressiv / Heck rutscht | 8 mm innen | 5 min |
| Untersteuert | 12 mm innen | +4 min gegenüber Ausgangswert |
Belegt durch Eclipse-6-Setup-Sheets mit SXT 3.0. Vorne wird nicht die komplette Lauffläche behandelt, sondern ein Streifen von innen. Im automatischen Ablauf werden nur die belegten Breiten 8 mm und 12 mm verwendet.
Trockenzeit und Countdown
Trockenzeit wird getrennt vom Additiv gewählt; typische Auswahl: 3 · 5 · 8 min. Beispiel bei 45 min Rear + 5 min Trocknen: Countdown startet bei −50:00, Rear sofort behandeln, Front bei −(Frontzeit + 5), beide Reifen bei −05:00 abschmieren, 00:00 = Start.
Vakuum für Moosgummi
Hinterreifen nach dem Schmieren in Vakuumbox/-beutel. Hagberg bestätigt den Nutzen für europäischen Teppich und Asphalt zur längeren Grip Konstanz. Erfahrungswert ETS Hildesheim: etwa 1–1,5 min länger Rear Grip gegen Rennende. Warm lagern bis zur Montage (~60 °C) kann die Zahl der nutzbaren Läufe erhöhen.
Gültigkeitsgrenze: Die konkreten Payne-Zeiten und 8/12-mm-Werte stammen aus 1/12-Moosgummi-Setups auf Teppich. Sie dürfen nicht automatisch als Asphaltregel verwendet werden. Umgekehrt gelten die Asphaltwerte aus Abschnitt 4 nicht für Teppich. Der dort dokumentierte Asphaltablauf ist bewusst nicht in den Timer-Assistenten übernommen.
6. Fahrverhalten – Begriffe und Zielrichtung
| Auswahl | Was ist gemeint? | Ziel des Setup Beraters |
| Neutral | Kein konkretes Problem. | Ausgewogene Baseline suchen. |
| Zu wenig Lenkung / Untersteuern | Auto schiebt über die Vorderachse und dreht nicht genug ein. | Mehr Front Grip / Rotation. |
| Zu viel Lenkung / Nervös | Vorderachse reagiert zu aggressiv; Auto ist schwer ruhig zu halten. | Front beruhigen / Stabilität erhöhen. |
| Heck lose / Übersteuern | Heck rutscht oder bricht aus. | Mehr Rear Grip. |
| Heck zu fest / Push | Heck ist zu stark gebunden; Auto dreht schlecht und schiebt. | Rear Bind reduzieren. |
| Traction Roll | Zu viel seitlicher Grip; Auto stellt sich auf oder kippt. | Gesamtgrip reduzieren, Front zuerst prüfen. |
| Rear Grip fällt im Lauf ab | Auto ist anfangs gut und wird nach einigen Minuten hinten lose. | Konstanz und Rear-Prozess priorisieren. |
7. MyLaps Analyse
Die MyLaps Analyse verbindet automatisch erfasste Rundenzeiten mit dem in Grip1/12 dokumentierten Reifensatz. Ziel ist nicht nur die schnellste Einzelrunde, sondern ein belastbarer Vergleich zwischen mehreren Läufen und Reifensätzen. Ablesbar sind unter anderem Bestzeit, Top-5-Durchschnitt, Median und Streuung. Deutlich zu langsame Ausreißerrunden werden separat markiert und nicht in die Auswertung einbezogen.
Was lässt sich daraus ablesen?
Die Bestzeit zeigt das mögliche Spitzentempo. Top-5-Durchschnitt und Median zeigen, ob dieses Tempo wiederholbar ist. Die Streuung zeigt die Konstanz eines Laufs. Im Reifensatz-Vergleich lassen sich damit verschiedene Sätze nicht nur nach einer einzelnen schnellen Runde, sondern auch nach ihrem typischen Tempo und ihrer Gleichmäßigkeit beurteilen.
Wichtig: nur eine Änderung pro Vergleich
Eine Veränderung der Rundenzeiten kann nur sinnvoll interpretiert werden, wenn zwischen zwei Vergleichsläufen genau eine Sache geändert wird. In dieser Analyse geht es ausschließlich um Reifenänderungen, zum Beispiel Reifensatz, Compound, Härte, Durchmesser oder Reifenbehandlung. Änderungen am Fahrzeug-Setup selbst — etwa Spur, Sturz, Federn, Dämpfung, Fahrhöhe oder andere mechanische Einstellungen — oder auch veränderte Streckenbedingungen können mit diesem Tool hier nicht beurteilt werden.
Abfrage und Datensicherung
Für die Abfrage wird die in Grip1/12 eingetragene Transpondernummer an den eigenen Server-Endpunkt api/mylaps.php übergeben. Dieser fragt die MYLAPS Speedhive Practice API nach den zu diesem Transponder gehörenden Trainings ab. Über Letzte Läufe wird das neueste verfügbare Training geladen; über Datum wählen lassen sich Trainings eines bestimmten Tages auswählen. Anschließend werden die einzelnen Sessions und Rundenzeiten in der MyLaps Analyse dargestellt.
Die Transpondernummer sowie Lauf-/Reifenzuordnungen und die übrigen Grip1/12-Daten werden lokal im Browser gespeichert und zusätzlich über den Gerätecode auf dem Server gespiegelt. Die MYLAPS-Rundenzeiten selbst werden beim Abruf von MYLAPS geladen. Deshalb ist es wichtig, sich unter Reifen – Lager den Wiederherstellungscode zu sichern. Wird der Browser zurückgesetzt, werden Website-Daten gelöscht oder das Gerät gewechselt, kann die Verbindung zum gespeicherten Stand sonst nicht wiederhergestellt werden.
8. Datenqualität, Grenzen und bewusst nicht berechnete Fälle
MobGums: keine Shore-Umrechnung; nur Grip Charakter und dokumentierte Reihenfolge.
CRC: nur Grey → Magenta → Purple/Black belastbar geordnet.
GP-Speed: Datenlage zu dünn für eine sichere Reihe.
Kawada: Grad ≠ Shore.
Hohlkammerreifen: keine gemeinsame Härteskala mit Moosgummi.
Contact USA Spec Purple 38: zwei Ausführungen belegt — JT2-38USR mit 46 mm auf Standardfelge und JT3-38USR mit 43 mm und 12-mm-Hex. Weiterhin außerhalb der regulären Shore-Liste geführt.
Contact Kontroll-/Spezialreifen: JTCF/JTCR = LMP12 Control Tyre; JGCF/JGCR = Atom; JMCF/JMCR = ältere SupaStox-/SS-Ausführung. Gleiche Shore-Werte bedeuten keine identische Artikelnummer oder Produktzuordnung.
Contact SupaStox ATOM Q-Foam: JG42FQ vorne = 42 Shore Q-Foam; JG35RQ hinten = 35 Shore Q-Foam. Die frühere T-Foam-Zuordnung hinten war falsch.
Hot Race T-Foam: Standardfelge 006-0081/006-0082; Soft Rim 006-0091/006-0092. Soft Rim ist eine Felgenvariante und keine neue Shore-Stufe.
Laufflächenbreite vorne: von Contact/Schumacher nicht veröffentlicht. Die App rechnet intern mit 19 mm. Prozentangaben aus Fremdquellen lassen sich deshalb nicht belegt in Millimeter umrechnen.
Additiv-Verträglichkeit: nicht für jede Marke gleich gut dokumentiert; deshalb wirkt die Evidenz auf die Gesamtbewertung.
Priorität bei widersprüchlichen Symptomen
Reihenfolge: Sicherheit & Verschleiß → Grip Entwicklung → Handling → Session-Typ. Ein struktureller Reifen-/Compound-Wechsel wirkt längerfristig; Additiv und Einwirkzeit sind die schnelleren Hebel für einen einzelnen Lauf.
Praxistipps
• Reifen nach jedem Akku links/rechts tauschen.
• Beim Start müssen die Reifen trocken sein.
• Reglement prüfen: einzelne Clubs erlauben nur bestimmte Additive.
9. Quellennachweise
Hier sind die für diese Überarbeitung verwendeten Quellen vollständig aufgelistet. Herstellerangaben belegen einzelne Artikel; Shoplisten dienen dem Produktabgleich. Sie bestätigen nicht automatisch alle bisherigen App-Daten oder eine markenübergreifende Härte-/Grip-Skala. Das ist kein vollständiges Verzeichnis sämtlicher Shops.
Alexander Hagberg – YouTube: Quelle der Empfehlung „Tipps und Tricks Alexander Hagberg“ in Abschnitt 4; einzelnes Video, kein schriftliches Setup-Sheet.
AMain Hobbies (USA) – 1/12 Pan Car: US-Sortiment, u. a. BSR und Contact; Händlerangaben zum jeweiligen Artikel.
AMain · Contact LMP12 USA Spec Rear: „purple stripe for compound identification“, für griffige US-Strecken; dort als abgekündigt geführt.
CRC – 1/12-Reifenkatalog: Produktlinien und Farbnamen; kein universeller Shore-Schlüssel.
EuroRC · Shock Oil Guide: Händlerleitfaden; hält ausdrücklich fest, dass wt- und cSt-Werte zwischen Herstellern nicht direkt vergleichbar sind.
eXcelerate RC – R12: Herstellerquelle für die separate Gummireifen-Bauart.
FSEARA · Ergebnisse: Belegt die gefahrene Klasse „GT12“, Race 1 am 19./20.09.2026. Streckenorte und Untergrund werden dort nicht genannt.
FSEARA · LiveRC: Serienseite der Florida State Electric Auto Racing Association; laut eigener Angabe 41. Saison, reisende Onroad-Serie in Florida.
GT12-21.5 Racing USA Rules, Fassung 2024-2025: veröffentlicht auf der
FSEARA-Facebook-Seite; Volltext liegt als Zitat vor, die Seite selbst ist maschinell nicht abrufbar.
Hot Race – 1/12 Pan Car: Herstellerkatalog für Standard- und Sondermischungen.
KAEMTECH · Mighty Gripper V3 Yellow: Herstellertext „For High Grip Track“ und Einwirkzeit 3–10 min. Eine eigene Herstellerseite der Marke war nicht auffindbar; der Text wird von mehreren Händlern identisch gespiegelt.
MIBOSPORT – 1:12 PanCar: Händlerquelle für aktuell gelistete Contact-/Schumacher-Reifen.
Michael’s RC Hobbies · Mighty Gripper V3 Yellow: Zweiter Händlerbeleg, „All Rubber tires / All Foam tires“.
Mighty Gripper V3 · Farbübersicht des Herstellers: Tabelle mit Grip Power, Haltbarkeit, Flow, Staubresistenz und Einwirkzeit für Yellow, Blue, Red, Black, White und Orange — Grundlage der Übersicht in Abschnitt 3. Lag als Abbildung vor; der Dateiname verweist auf die MGV3Y-Produktseite bei Michael’s RC Hobbies. Die Tabelle belegt insbesondere, dass Yellow die geringste Grip Power der Linie hat.
RC Car Shop (UK) – 1/12 LMP Tyres: 1/12-Sortiment zum Abgleich von Artikelnummern.
RC-KleinKram – Contact: Deutscher Händler: Shore, Vorder-/Hinterachse und Artikelvarianten.
RC-KleinKram – Gravity RC GRC142W: Händlernachweis des 1/12-Gummireifens; keine Moosgummi-Shore-Umrechnung.
RCXX – Hot Race Front 32 Shore: Deutschsprachige Produktseite; Artikel HRE006-0041.
Reflex Racing – 12th Scale Tires Made Simple: Eigener Praxisbericht von 2015 zu Reifenfamilien und Fuzzing; historische Produktempfehlungen.
Schumacher / Contact – JT4-35FT Stiff Rim: Herstellerangabe zur steiferen Vorderfelge und zum Lieferdurchmesser 41,5 mm.
Schumacher / Contact – JT4-35RT Stiff Rim: Herstellerangabe zur steiferen Hex-Hinterfelge und zum Lieferdurchmesser 42,5 mm.
Schumacher / Contact – New Contact LMP12 Wheel, 07.01.2026: Herstellerangabe zur JT3-35RT-V2-Felge: insgesamt 2 mm breiter, mehr Traktion und Hinweis zur Fahrzeugbreite bzw. Reduzierung der Achsdistanzscheiben.
Schumacher / Contact – offizieller Reifenkatalog: Artikelnummern, Shore-Angaben, Maße, Produktzuordnungen und Felgenvarianten; Grundlage u. a. für die Trennung von LMP12 Control, Atom und SupaStox/SS.
Team CRC · 1/12 Spec Stripe Rear 2232: zweiter Kandidat für einen Stripe-Spec-Foam, 1,90 Zoll, low profile, „race ready, no tire grinding needed“. Nicht mit der Contact-Ausführung gleichgesetzt.
ToniSport – 1/12-Reifen: Deutscher Händler; 1/12-Moosgummisortiment.
ULTI Europe – Tire Chart (PDF): Zuordnung X/G/J und ZS; ZS ist hier mit 28 Shore angegeben.
ULTI – Blue Stripe: Spec-Reifen und Erkennungsstreifen; diese Seite allein bestätigt keine 30-Shore-Angabe.
XRAY – T2 Setup Book, S. 43 (PDF): Herstellerhandbuch, bei The RC Shack archiviert: Kantenbelastung und Chunking; keine 1/12-Setupvorgabe.
Zen Racing (UK): 1/12-Angebot u. a. Hot Race, ULTI, Contact und CRC.
Zen Racing · Associated RC12R6 Shock Spring Kit 4781: Federraten weiß 11,2 · grau 11,8 · blau 12,4 · gelb 13,1 lb/in.
Zen Racing · Contact 1/12 Rear 38 Sh USA Spec Purple Stripe: Artikel JT2-38USR, 38 Shore, 46 mm.
Zen Racing – Hot Race 32 Shore Front: Konkrete Artikel- und Härtebezeichnung.